Ayurveda – der Wellness Boom

In den letzten Jahren ist Ayurveda immer mehr zu einem Wellness-Boom geworden, dabei ist es eines der ältesten Medizinsysteme der Welt. Immer wieder fragen mich Menschen:“Was kann ich denn mit Ayurveda machen?“ oder „Ayurveda – das sind Ölmassagen, oder? „ Welch komplexes System aber wirklich dahinter steckt, wissen viele Menschen in unserem Kulturkreis nicht und wie viel Fachkompetenz ein Ayurveda-Praktiker haben muss, wissen auch Viele nicht. Es reicht nicht aus, einzelne Behandlungen aus dem Heilsystem herauszunehmen und diese dann als Medical-Wellness anzubieten.

Wie Dich der Ayurveda-Praktiker unterstützen kann

Wir Dipl.-Praktiker befassen uns mit den Vorbeugemaßnahmen. Dieses ist ausreichend für ein harmonisches und gesundes Leben. Bei schwerwiegenden Erkrankungen ist es ratsam, einen Ayurveda-Arzt aufzusuchen. Dazu muss man jedoch nicht nach Indien fliegen. Immer mehr gibt es in Europa Ayurveda-Ärzte oder –Kliniken, die man aufsuchen kann. Ayurveda ist eine wunderbare Ergänzung zur Schulmedizin, diese sollte man aber auf keinen Fall ausschließen.

Als Erstes ist es wichtig, Deine Grundkonstitution zu kennen. Diese nennt man im Ayurveda “Prakruti“. Wenn man einen Dipl.Ayurveda-Praktiker aufsuchen, wird er/sie zuerst die Grundkonstitution bestimmen. Anschließend  wirst Du darin beraten, wie Du Deine Dhatus ausgleichen kannst. Dabei helfen Ernährung, Massagen, Meditationen, und gezielter Einsatz von Heilkräutern.

 

Die Umstellung

Man muss langsam in die Welt des Ayurveda hineinwachsen, seinen Körper genau beobachten, und lenken lernen. Dies kann oft Jahre dauern. Warum aber so viele Menschen vom Ayurveda von Anfang an so begeistert sind ist, da man mit kleinen Maßnahmen riesige „Wau Effekte“ erzielt.

 

Unterschied zwischen Indien und Europa:

In Indien gehen die Menschen 1mal im Jahr vorbeugend zum Ayurveda-Arzt oder –Therapeuten, um die drei Doshas (Vata,Pitta,Kapha) wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Wir im Westen gehen erst dann zum Arzt wenn wir bereits krank – also völlig aus dem Gleichgewicht sind. Aus ayurvedischer Sicht bezeichnet man es aber bereits als Störung, wenn der Körper geschwächt ist. Denn im Ayurveda entsteht  Krankheit  nicht von Heute auf Morgen. Es dauert oft viele Jahre, bis eine ernsthafte Krankheit entsteht. Ein Ungleichgewicht der drei Doshas ist oft mit einfachen Maßnahmen zu beheben.  Aus diesem Grund sollte jeder seinen eigenen individuellen Konstitutions-Typ kennen, um Krankheiten vorbeugen zu können.

Ayurveda und andere Naturheilverfahren

Man soll es nicht glauben, aber die Heilkunde der Hl. Hildegard von Binden ist zu 80% ident mit den Lehren des Ayurveda. Was wir im Ayurveda unter Vata, Pitta und Kapha kennen, nannte Hildegard  Galle, Schleim und Wind. Viele alte Naturheilverfahren sind mit dem Ayurveda ident.

Ich persönlich verbinde Ayurveda mit unserer Kultur

Schon in der Charaka Samhita, der Bibel des Ayurveda steht:

„Der Mensch soll sich standortgerecht ernähren; d. h. jene Nahrung zu sich nehmen, die aus demselben Boden und demselben Wasser stammt, wie er selbst.“

Wir tun also gut daran, Regionalität und unsere Kultur mit einzubauen.

 

Ich verwende  Ayurveda als Basis und versuche es so gut wie möglich mit unserer Kultur – mit der Traditionellen Europäischen Medizin zu verbinden. Es ist für Uns besser zu verstehen und auch für unseren Organismus besser. Das ist auch im Sinne aller meiner Klienten und Kunden.

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