Räuchern  hat eine lange Tradition


Das Räuchern ist die Wiege der heutigen Aromatherapie und Parfumerie. Das Wort Parfum leitet sich ab vom lateinischen Wort „per fumum“ was
Übersetzt durch den Rauch bedeutet ab. 
Die Kunst des Räucherns ist so alt, wie die Menschheit selbst. Schon im Altertum begannen die Menschen Pflanzenteile und Harze zu verräuchern. In Europa hatte das traditionelle Räuchern in früherer Zeit eine wichtige Bedeutung im Jahreskreiswechsel. Bis heute sind Räucherwerke in vielen Kulturen der Welt fixer Bestandteil religiösen Rituale und die reinigende Wirkung des Räucherns mit Kräutern und Harzen wird in fernen Ländern noch immer zum Desinfizieren von Räumen in Krankenhäusern eingesetzt. Im privaten Bereich erfreuen sich Räucherwerke aus Harzen, Kräutern, Blüten, Samen, Hölzern und Gewürzen immer größerer Beliebtheit.

Wann räuchert man?

Traditionelle Räuchertage

Wintersonnenwende 21.12.
Frühlingsbeginn – Tag und Nachtgleiche 21.3
Sommersonnenwende 21.6
Herbstbeginn 23.9
12 Rauhnächte
Heiliger Abend, Silvester
Taufe, Hochzeit, Geburtstag, Taufe

Nach Ereignissen
Streit, Krankheit, Kummer, Trauer, Stress, Rituale, Meditationen, Reisen,

Warum Räuchern?

Räuchern verändert die Sinneswahrnehmung. Man bekommt dadurch besseren Zugang zu den feinstofflichen Energien der Natur welche wir als Naturgeister, Elfen, Elementarwesen, Engel kennen. Räuchern ist Geistnahrung für Geistwesen. In vielen Kulturen wird das Räuchern bei Meditationen und Gebeten verwendet. Auch sollte man  alte oder vererbte Gegenstände wie Möbel, Schmuck, etc. räuchern damit keine Energien vom vorigen Besitzer daran haften bleibt. Räuchern neutralisiert  Schwingungen  im Raum und klärt diese. Daher räuchert man seit vielen tausend Jahren an Orten wo viele Menschen zusammen kommen wie z.B. in Kirchen, Tempel, etc. Auch in Sterbezimmer kann das Räuchern das Loslassen und das Weltenwechseln des Sterbenden  erleichtern.

So, wie es selbstverständlich ist, die Wohnung sauber zu halten, wissen viele nicht, dass es auch auf feinstofflicher Ebene zu Verschmutzung kommt. Wir spüren die schlechte Energie und unser Körper und die Seele reagieren darauf mit Unbehagen.

Kennst Du das Gefühl, Du betrittst einen  Raum oder ein Haus und Du fühlt Dich nicht wohl und möchtest nur mehr weg. Dann hast Du es ziemlich Sicher mit Negativen Energien zu tun. Die Energien können von Bewohner aber auch von Vorbewohnern stammen. Aber auch Besucher können Negative Energien mitbringen. Räume speichern alles Gutes wie auch  Schlechtes.

Welche Räuchermöglichkeiten gibt es?

Das Räuchern mit Kohle
Die meist verbreitet Form des Räucherns ist das Verglimmen von Räucherstoffen auf Kohle. Diese Art der Räucherung eignet sich sehr gut für Reinigungsrituale. So lange die Kohle glüht kann man immer wieder neues Räucherwerk auflegen. Für Reinigungsräucherungen verwendet man immer eine Räucherkohle.

Räuchern mit Stövchen/Sieb
Räuchern mit Sieb ist angenehm und ist vom Prinzip  gleich der Aromalampe. Statt der Schale für das ätherische Öl wird ein Sieb aus Edelstahl verwendet. Die Räuchermischung wird direkt in das Sieb gegeben und verglimmt über der Flamme der Kerze. Die Rauchbildung ist viel geringer als beim Räuchern mit Kohle und ist daher für Wohnungen besser geeignet. Auch kann man das Räucherwerk immer wieder aus und an machen. Dies geht natürlich bei der Kohle nicht. Das Stövchen erzeugt einen raucharmen Duft und man benötigt keine Kohle. Das Sieb kann man nach dem Abkühlen mit einer Bürste reinigen.


Was brauche ich zum Räuchern mit Kohle?

Als Grundausstattung empfehle ich Räucherschale, Räuchersand, Räucherzange, Kupferlöffel und Räucherfeder. Diese Utensilien werden einmalig angeschafft und dienen als wertvolle Unterstützung bei diesem Ritual.

Sand
Räuchersand sorgt dafür dass die Gefäße nicht überhitzen, und schützt diese vor Verschmutzung.

Kohle
Angebrochene Kohlenrollen müssen luftdicht verschlossen aufbewahrt werden, da diese sonst Feuchtigkeit aufsaugen und die Kohle unbrauchbar werden.

Kupferlöffel
Der Kupferlöffel eignet sich gut zum positionieren des Räucherwerkes auf der Räucherkohle.

Räucherkohlezange
Die Räucherkohlezange dient zum sicheren Halten der Räucherkohle beim Anzünden und verhindert das Verbrennen der Finger.

Räucherfeder
Wunderbar schön gezeichnete Feder zum Verteilen des Rauches. Die Räucherfedern stammen aus der nordamerikanischen Räuchertradition und vervollständigen das Räucherritual.

Wie Räuchert man richtig?

Standart – Räucheranleitung

  1. Zünde eine Kerze an, und halte die Kohle mit einer Räucherzange in die Flamme.Nach nur wenigen Sekunden beginnt die Kohle sich zu entzünden. Halte diese nun für einige Minuten bis sie völlig durchgebrannt ist.
  2. Nun kannst du mit einer Feder oder mit Pusten bei Durchglühen der Kohle helfen. Wenn sie rot glüht lege die Kohle nun auf den Sand oder das Gitter und warte bis sich an der Oberfläche graue Asche gebildet hat.
  3. Jetzt geht’s los. Lege ein wenig Räucherwerk auf die Oberseite deiner Kohle und verteile den duftenden Rauch in Deiner Wohnung.

Die 3 Stufen Räucherung

Negative Energien beseitigt man bei der 3 Stufen Räucherung mit einer Reinigungsräucherung. Bei der Räucherung entsteht Unruhe welche man anschließend mit einer harmonisierenden Räuchermischung beseitigt. Danach  räuchert man für den Neubeginn mit einer  wunderbaren gut duftenden Energiemischung. Diese Räucherungstechnik ist sehr effektiv und stark.

Für diejenigen welche dies zu Aufwendig ist können das Harmonisieren weg lassen und nur Energetisieren. Nur zu reinigen ist aber zu wenig. Wenn ich etwas wegnehme muss ich auch wieder etwas geben sonst entsteht ein Ungleichgewicht.

1.Reinigen:

  • Schließe alle Türen und Fenster.
  • Beim reinigen gehst Du immer gegen den Uhrzeigersinn.
  • Du solltest jeden Raum einzeln durchgehen, so lange, bis der Rauch im Raum „steht“.
  • Bei der Reinigungsräucherung darf und soll der Rauch richtig stark sein, damit sich alles lösen kann.
  • Den Rauch kurz im Raum einwirken lassen und anschließend gut lüften.

2.Harmonisieren:

  • Durch das Lüften ist frische Luft und reine Energie in Deinen Wohnbereich gekommen.
  • Beim Harmonisieren gehst Du nach Lust und Laune bei geschlossenen oder offenen Fenster durch die Räume.
  • Die liegende Acht in der Bewegung der Räucherschale kann das Harmonisieren unterstützen.

3.Energieaufbau:

  • Die Fenster sind geschlossen und Du gehst nun im Uhrzeigersinn.
  • Der Rauch soll sich gut verteilen und nicht zu stark sein.

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