Ich freue mich jedes Jahr sehr und kann es fast nie erwarten bis die ersten Wildkräuter wachsen. Sie strotzen voller Vitamine und Mineralstoffe und können durch ihre reinigenden Eigenschaften über die Frühjahrsmüdigkeit hinweghelfen.

Zudem reinigen sie das Blut und folglich auch die Leber. Verunreinigtes Blut gilt im Ayurveda und in der TEM(Traditionellen Europäischen Medizin) als Auslöser für zahlreiche Beschwerden. Wenn Giftstoffe vom Magen-Darm-Trakt in die Blutbahn gelangen, können Sie sich in den Gelenken oder in der Haut ablagern. Als Folge können entzündete, schmerzende Gelenke und unreine, pickelige Haut entstehen.

Am liebsten mache ich aus den Wildkräutern einen Aufstrich welcher extrem köstlich schmeckt. Dazu backe ich ein leckeres Eiweißbrot welches lange sättigt und keine Kohlenhydrate enthält.


Hier gehts zu den Wildkräuter Aufstrich Rezept: 

Wildkräuter kann man aber auch für die Vorratskammer konservieren. Dazu mache ich ein leckeres Wildkräutersalz. Die Kräuter helfen dir beim Kochen Salz einzusparen.
Hier gehts zum Wildkräutersalz -Rezept:

Mit Wildkräutern kann man aber auch eine leckere Suppe zubereiten.
Hier gehts zum Wildkräutersuppen Rezept:

Hier einige Frühlingskräuter:

Grundsätzlich wirken alle Frühlingskräuter blutreinigend und Stoffwechsel anregend.

Brennnessel
Die Brennnessel ist eine hervorragende Stoffwechsel-Pflanze. Vor allem als Frühjahrskur wirkt sie Wunder, indem sie all die Schlacken des Winters aus dem Körper ausspült.

Brunelle
Wirkt kühlend auf die Leber, daher wird sie bei entzündlichen Prozessen in der Leber und der daraus resultierenden Gelbsucht eingesetzt. Neuere chinesische Untersuchungen zeigten, dass sie auch bei Bluthochdruck helfen kann, da sie eine leichte Erweiterung der Blutgefäße bewirkt. In der Wildkräuterküche wird das Kraut verwendet.

Grundelrebe
Sie hat eine entzündungshemmende, schleimlösende und harnsäurelösende Wirkung. Zudem dient sie als allgemeines Kräftigungsmittel stärkt Herz und Kreislauf und wirkt anregend auf den Stoffwechsel. Schmeckt gekocht und roh.

Günsel
Er hat eine antibakterielle, beruhigende, entzündungshemmende, harntreibende und schmerzstillende Wirkung. In der Wildkräuterküche werden Blätter und Blüten verwendet.

Knoblauchrauke
Sie hat einen hohen Vitamin C und Vitamin A Gehalt. Aufgrund ihrer blutreinigenden, harntreibenden, schleimlösenden und verdauungsfördernden Wirkung, ist sie ideal für eine Frühjahrskur. Wegen ihres knoblauchartigen Geschmackes wird sie gern als Knoblauchersatz verwendet. Die frischen zerriebenen Samenschoten ergeben gemischt mit Essig und Öl eine scharfe grüne Paste. Die getrockneten Samen werden als Senfmehl verwendet. Die Wurzel kann mit Sauerrahm zu einer scharfen Paste verarbeitet werden.

Kren
Die frischen Blätter bereichern Aufstriche und Saucen.

Nachtkerzen
Die Blätter schmecken wie Mangold. Die Samen werden wie Sesam verwendet. Die Wurzel wird wie Schwarzwurzel gekocht.

Lungenkraut
Die Blätter schmecken Gurken artig und wenn sie jung sind, werden sie in Aufstrichen verwendet. Ältere Blätter werden wie Spinat gekocht. Die Blüten sind eine gute essbare Dekoration.

Löwenzahn
Der Löwenzahn unterstützt die Verdauung, entlastet die Leber und die Galle. Er regt den Stoffwechsel an und wirkt daher blutreinigend und harntreibend. Menschen die an der Frühjahrsmüdigkeit leiden bekommen durch den Löwenzahn neue Energie, da er ermüdend wirkende Giftstoffe beseitigt. Die jungen Blätter sind besonders im Frühling reich an Mineralstoffen und Vitamin C.

Wilde Pastinake
Die jungen Blätter schmecken fein und enthalten Vitamin A, Vitamin C, Folsäure, Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium und Magnesium.

Gamander Ehrenpreis
Der Gamander Ehrenpreis, wird ähnlich wie der Ehrenpreis verwendet. Er hat allerdings eine geringere Heilwirkung und wird deshalb seltener verwendet. Unter den Ehrenpreisen finden wir ihn als ersten im Frühling. Blüten können für schöne Dekorationen verwendet werden.

Spitzwegerich
Er ist schleimlösend, antibakteriell, blutreinigend, entzündungshemmend und harntreibend. Die Blätter werden geerntet, solange die Pflanze blüht. Sobald sich an den Blüten Samen ausgebildet haben, können sie nicht mehr verwendet werden. Die Samen werden geröstet und schmecken Nuss artig.

Weiße Taubnessel
Für die Wildkräuterküche interessant ist der Champignon ähnliche Geschmack der obersten zarten Blätter. Auch in der Küche findet die weiße Taubnessel Verwendung. Die Spitzen der Sprosse können als Salat gegessen werden oder zur Zubereitung einer Suppe dienen.

Veilchen
Das Veilchen findet nicht nur in der Wildkräuterküche, sondern vermehrt auch in Konditoreien zum Verzieren von Kuchen und Torten, große Beliebtheit. Es ist entzündungshemmend, abschwellend, beruhigend, krampflösend, antibakteriell, schweißtreibend, blutdrucksenkend, blutreinigend, und auswurffördernd.

Vogelmiere
Als Kraut wirkt die Vogelmiere besonders blutreinigend, blutstillend, harntreibend, schleimlösend und juckreizlindernd. Sie hat einen Maisähnlichen Geschmack und verfeinert Saucen, Salate und Aufstriche.

Waldsauerklee
Er hat verschiedene Mineralstoffe und besonders viel Vitamin C. Er ist  harntreibend und blutreinigend und wird zur Stoffwechselanregung eingesetzt. In Säften und Salaten dient er als Zitronen/Essig Ersatz.

Giersch
Der Giersch, dessen Geschmack an eine Mischung aus Karotten und Petersilie erinnert, ist nämlich eines unserer besten Wildgemüse und aus der feinen Wildkräuterküche nicht mehr wegzudenken. Für Salat eignen sich vor allem die jungen, noch nicht ganz entfalteten Blätter; die ausgewachsenen Blätter sind zu grob. Als Wildspinat können diese Blätter als Zutat verschiedene Aufläufe, Quiches, Wildkräuterstrudel oder Suppen bereichern

Wiesenschaumkraut
Aufgrund des hohen Gehalts an Vitamin C, helfen Getränke mit Wiesenschaumkraut gegen Frühjahrsmüdigkeit und allgemeine Schwächezuständen. In Suppen, Saucen und Aufstrichen zu verwenden.

Scharbockskraut

Es gehört zu den allerersten Frühlingskräutern und wird daher auch bei Frühlingskuren eingesetzt. Scharbock ist der alte Name für Skorbut. Wegen der großen Mengen an Vitamin C wird es daher gern verzehrt. Die zarten frischen Blätter enthalten viel Vitamin C. Wenn es blüht, sollte man es nicht mehr verwenden. Daher vor der Blüte verwenden, danach nicht mehr da sich dann schädliche Stoffe entwickeln. Da es ein Hahnenfußgewächs ist, sollte man nicht Unmengen davon verzehren.

Birke
Die Birke ist harntreibend ohne dabei die Nieren zu reizen, blutreinigend durch Ausscheiden der Harnsäure. Sie beugt dadurch Nierensteine, Rheuma und Gicht vor. Die Blätter frisch oder getrocknet als Tee, frische Blätter als Salat und in Aufstrichen, oder Smoothies verwenden.

Wiesen-Labkraut
Durch sein Labferment macht es Milchprodukte leichter verdaubar. Zudem reinigt es die Lymphe und das Blut. Die jungen Triebe verfeinern Salate und Aufstriche.

Schafgabenblätter
Ihre Bitterstoffe reinigen das Blut und regen die Verdauung an. In der warmen und auch kalten Küche anwendbar.

Hirtentäschel
Bei Träger und erschlaffter Darmmuskulatur regt Hirtentäschel die Darmbewegung an und fördert somit die Verdauung. Die Früchte können in Salate gestreut werden und eignen sich dabei besonders für zuckerkranke Menschen. Blätter und Triebe lassen sich als Gemüse dämpfen oder sind roh für Aufstrich zu verwenden. Der Samen stellt einen guten Pfefferersatz dar und weist einen Kohlgeschmack auf. Die getrocknete Wurzel erinnert an Ingwer.

Pfennigkraut
Die kleinen, leicht säuerlichen Blätter werden gern zum Würzen von Salaten, Kräuterbutter, Topfen oder Gemüsegerichten verwendet. Sie stehen zudem fast ganzjährig zur Verfügung und können so insbesondere unseren Winterspeiseplan bereichern. Die gelben Blüten werden gern als essbare Dekoration verwendet. Blüten und Blätter ergeben zusammen einen köstlichen Tee, welcher an Grüntee erinnert.

Gänseblümchen
Die Blüten und Blätter sind essbar und werden gern in Salat oder am Butterbrot gegessen. Die Knospen können wie Kapern eingelegt gegessen werden. Es enthält viel Kalium, Magnesium, Kalzium und Eisen.

Wiesenschaumkraut
Die Vitamin C reiche Pflanze mit ihren feinen Kressegeschmack bereichert, vor der Blüte geerntet, Suppen, Aufstriche und Saucen. Die getrockneten Samen werden wie Pfeffer verwendet. Die frische Wurzel dient als Gewürz. Auch reinigt es das Blut und regt die Verdauung an.

Bärlauch 
Der Bärlauch hat eine stark blutreinigende Wirkung und verleiht im Frühling Bärenkräfte. Die im Bärlauch enthaltenen Schwefelverbindungen, die für den typischen Bärlauchduft verantwortlich sind, unterstützen die Leber, Galle und fördern die Verdauung.

Sauerampfer
Sauerampfer der reichlich Vitamin C, Eisen und Carotin enthält und stärkend auf das Immunsystem wirkt.

 

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