Ritucharya Jahreszeiten Ernährung für den Frühling

Frühling: Anfang März bis Ende Juni ist Kapha Zeit
Auch wenn Du kein Kapha-Typ bist, macht es Sinn, in der Kapha-Jahreszeit von Anfang März bis Ende Juni auf eine Kapha reduzierende Ernährung zu achten.
Damit wirst Du Dich einfach besser und energiegeladener fühlen.
Zudem kannst Du ganz leicht Frühjahrsmüdigkeit und andere Kapha Beschwerden verhindern!

Was bewirkt Kapha im Körper?
Im Frühling, wenn es draußen milder wird, bewirkt dies eine Erhöhung des Kapha-Doshas. Egal was für ein Dosha Typ man ist, so steigt bei jedem Menschen das Kapha natürlich an. In dieser Zeit können sich im Körper verstärkt Kapha-Störungen bemerkbar machen. Besonders Erkältungskrankheiten, sowie zahlreiche Beschwerden des Atemsystems, Heuschnupfen, Allergien, Wasseransammlungen in den Beinen, Kreislaufprobleme oder Frühjahrsmüdigkeit treten jetzt gehäuft auf. Um das zu verhindern, empfiehlt Ayurveda Kapha reduzierende Ernährung und Kapha reduzierende Maßnahmen für den Alltag. Auch für eine Entschlackungskur, ist laut Ayurveda, nun die richtige Zeit.

 

 

 

Welche Nahrung sollte man laut Ayurveda im Frühling essen?

Wichtig ist im Frühjahr leicht verdauliche Speisen zu bevorzugen und für die Stärkung einer guten Verdauungskraft zu sorgen. Der Stoffwechsel und das Verdauungsfeuer (Agni) sind noch etwas träge und müssen erst mal aus dem Winterschlaf gerissen werden. Da Kapha von Natur die Eigenschaften kalt, schwer, schleimig und ölig besitzt, verwendet man nun Nahrung mit entgegengesetzten Eigenschaften, wie heiß, leicht, trocken und nicht ölig. Zudem sollte man die Geschmacksrichtungen scharf, bitter und herb nun vermehrt verwenden.

Der scharfe Geschmack wirkt auf den Körper erhitzend, trocknend und entschleimend. Scharfe Gewürze wie Galgant, Chili, Ingwer, Pfeffer, schwarze Senfsamen, Kren, Kresse sollten in den täglichen Speiseplan integriert werden. Sie heizen das Verdauungsfeuer an und verbrennen auf diese Weise Gifte und Schlacken welche Du im Winter in Deinem Körper angesammelt hast.

Der bittere und herbe Geschmack haben eine trocknende und blutreinigende Wirkung und unterstützen nun ebenfalls sehr gut. Speziell angestauter Schleim wird dadurch sehr gut reduziert.

Ideale Speisen sind trockene Pfannengerichte, trockene scharfe Aufläufe sowie leicht verdauliche scharfe Currys oder Dal Gerichte mit Basmatireis oder Gerste.

Welche Nahrungsmittel sollte man nun meiden?

Es wäre ratsam, in dieser Zeit auf Milchprodukte zu verzichten, oder sie nur in Maßen zu konsumieren und wenn dann sollte man diese immer mit scharfen Gewürzen ausgleichen. Auch sollte man frittierte, fette, schwere und kalte ungekochte Nahrung meiden. Teigwaren, Brot, Eier und Kuchen sind ebenfalls schwer verdaulich, erzeugen Schleim im Körper und man tut gut daran diese im Frühling zu meiden.

Zudem werden die Geschmacksrichtungen süß, sauer, salzig gemieden.

 

Frühling Die beste Zeit zum Entschlacken, Entgiften und Abnehmen

In den kalten Wintermonaten haben sich im Körper Ama (Schlacken) angesammelt. Wenn uns dann im Frühling die ersten Sonnenstrahlen begrüßen, beginnt sich Ama (Schlacken) im Körper zu verflüssigen und verteilt sich im ganzen Körper. Dies kann zu verschiedenen Beschwerden führen.

Daher empfiehlt Ayurveda nun eine reinigende Entschlackungs-Kur.

 

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Entschlacken und Abnehmen sind zwei verschiedene Paar Schuhe

Zu Beginn des Frühlings, wenn die Tage langsam wieder länger werden, hegen manche den Wunsch, überflüssige Kilos zu verlieren und sich von Cellulite zu befreien.
Im Ayurveda unterscheidet man zwischen Entschlackt und Abnehmen.
Bei einer Entschlackungskur reinigt man das Körpergewebe und bei einer Abnehmkur reduziert man das Körpergewebe. Warum das so ist? Ein verschlacktes Gewebe kann man nur schwer reduzieren, daher wird im Ayurveda immer zuerst entschlackt und dann erfolgreich abgenommen.
Fazit: Es ist zwar nicht unbedingt notwendig, dennoch hat man einfach einen besseren Erfolg beim Abnehmen, wenn man zuerst eine Entschlackungskur macht.
Die Entschlackungsküche ist eine eigenständige Art zu kochen und zu leben und würde den Rahmen hier sprengen. Wenn man Abnehmen möchte, orientiert man sich einfach an der Kapha reduzierenden Ernährung.

Was kann man nun für seinen Körper tun?

  • Durch Kapha reduzierende Maßnahmen wie Zungenschaben, Öl-Ziehen und Massagen mit dem Garshan Seidenhandschuh wird das Verdauungsfeuer (Agni) und somit der Stoffwechsel angeregt, die Ausscheidung gefördert und das Immunsystem gestärkt.
  • Als schnelle Hilfe zur Kapha-Reduktion ist die tägliche Trockenmassage mit einem Garshan Handschuh (Seidenhandschuh) empfehlenswert. Alternativ kann man auch eine Ölmassage mit Kapha-Massageöl durchführen.
  • Besonders in dieser Zeit profitiert man vom Neti -Kännchen (Nasendusche mit warmem Salzwasser). Nach der Nasendusche wird Anu Thailam (ayurvedisches Nasenöl) in die Nase getropft, wodurch besonders der Kopfbereich von überschüssigem Schleim befreit wird. Diese Kombination beugt auch Heuschnupfen vor.
  • Das Trinken von ca. 1L heißem Wasser, welches 10min gekocht und in einer Thermoskanne aufbewahrt wird, sollte über den Tag verteilt in kleinen Schlückchen getrunken werden. Es hat eine sehr reinigende Wirkung auf den gesamten Körper.
  • Ein sehr hilfreicher Tipp ist, in dieser Zeit das Frühstück mal ausfallen zu lassen, denn dies entlastet den Stoffwechsel. Warum? Am Morgen von 6-10 Uhr ist Kapha im Tagesrhythmus aktiv Das Verdauungsfeuer ist zu dieser Zeit noch sehr schwach und muss erst mal so richtig zum brennen gebracht werden. Sehr gut ist hier statt dem Frühstück nüchtern eine Tasse Honig – Zitronenwasser zu trinken. Tipp: Vom Frühstücksverzicht profitieren speziell Kapha Typen.Das spannende ist, das viele Kapha Typen morgens ohnehin keinen Hunger haben und sowieso nie Frühstücken, und das ist für diese Typen gar nicht so schlecht.

 

Du musst nicht alles strikt befolgen, integriere einfach die Dinge die für Dich passen in Deinen Alltag. Fang damit an, was dir am leichtesten erscheint. Nächste Jahr im Frühling kannst Du dann ja wieder eine neue Maßnahme dazu machen.

Das ist Ayurveda – es gibt viele tolle Tipps und Du kannst, aber Du musst nicht alles machen.

Ich hoffe mein Bericht hat Dir gefallen. Wenn Du mehr über Ayurveda wissen möchtest, buche doch einen einer meiner Zoom Kurse.
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Viel Spaß beim Ausprobieren!

Alles Liebe Tanja Pinter Dipl. Ayurveda Praktikerin

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