Für Haarausfall (Alopezie) gibt es viel Gründe

Die Haare spiegeln in ihrer Haarpracht unser Wohlbefinden wieder. Haarprobleme sind immer ein Zeichen dafür, dass der Mensch nicht mehr im Gleichgewicht ist. Die Haare zeigen deutlich welche Krankheiten, Vergiftungen, Mangelerscheinungen, oder Belastungen die/der Betroffene in den letzten Lebensjahren hatte. Der Körper vergisst nichts.

Was sind die Ursachen für Haarausfall?

Sehr oft ist die Ursache von Haarausfall eine falsche Ernährung welche Mineralstoff- und Vitaminmangel verursacht. Junk Food, Fertigprodukte oder raffinierte Waren enthalten keine Nährstoffe. Sie sind nur Füllstoffe. Auch sind die Böden vom vielen Düngemittelgebrauch ausgelaugt und die Lebensmittel enthalten dadurch nicht mehr so viele Vitamine oder Spurenelemente wie früher. Besonders bei Zink- oder Eisenmangel, kann die Ernährung Auslöser für den Haarausfall sein.

Natürlich kann auch eine Übersäuerung des Körpers am Haarverlust schuld sein. Auch hier spielt wieder die Ernährung eine große Rolle. Fertigprodukte, zu viel Zucker, ungesunde Kohlenhydrate sind die Hauptursachen für eine Übersäuerung des Körpers.

Physischer Haarausfall ist die meist verbreitete Ursache für Haarausfall

In Zeiten in denen man viel Stress hat, und Raubbau am eigenen Körper betreibt, muss man als Folge Haare lassen. Fakt ist: „Stress raubt Nährstoffe und Übersäuert den Körper.“
Zudem greift Stress auf die Vitamin- und Mineralstoffdepots des Körpers zurück. Eine sinnvolle Mischung aus verschiedenen Vitaminen und Mineralien wäre hierfür sehr gut geeignet. Zudem sind Vata ausgleichende Maßnahmen, basische Ernährung und regelmäßige Kopfmassagen sehr gut.

Zinkmangel kann Haarausfall verursachen

Ein chronischer Zinkmangel kann dazu führen, dass die Haare dünner und brüchiger werden und letztendlich ganz ausfallen. Zink findet man in Hülsenfrüchten, Nüssen, Pilzen und Kürbiskernen.
Du willst mehr über Zinkmangel wissen? Hier geht’s zum Bericht.

Kann Eisenmangel der Grund für Haarausfall sein?

Haarausfall Viele Menschen leiden an Eisenmangel. Typisch bei dieser Erkrankung ist Haarausfall. Hilfreiche Kräuter sind Brennnessel, Sanddorn, Sesamsamen, mit Petersilie- und Liebstöckel.

Brennnessel

Hormonstörungen können Haarausfall verursachen

Nach einer Geburt oder in der Menopause beginnt sich der Hormonhaushalt umzustellen, häufig bekommen Frauen dann Haarausfall. Aber auch andere hormonelle Störungen können für Haarausfall verantwortlich sein. Yams, Rotklee und Shatavari gleichen die Hormone natürlich aus.

Zudem können herkömmliche Kosmetika Schadstoffe und giftige Chemikalien enthalten, die den Körper schwer belasten und einen Haarausfall verursachen.

Man unterscheidet zwei Arten von Haarausfall:

Genetische Veranlagung-androgenetische Alopezie
Speziell Männer aber auch Frauen können davon betroffen sein. Aufgrund von androgenen Hormonen beginnen die Folikel zu schrumpfen. Mit der Zeit bilden sich kahle Stellen am Kopf. Hier ist es wichtig, auf einen ausgeglichenen Hormonhaushalt zu achten. Alle Maßnahmen welche die Leber entlasten sind sehr gut. Warum? Weil die Leber die Hormone kontrolliert.
Das regelmäßige trinken von Lebertees  oder die regelmäßige Anwendung eines Leberwickels wären ratsam.
2-3x im Jahr könnte man Mariendistel-Artischocken  als Kur einnehmen. Auch die Bitterfein Tropfen nach Hildegard von Bingen sind eine sehr wirkungsvolle Unterstützung.

Kreisrunder Haarausfall-Alopecia areata
Der kreisrunde Haarausfall kommt häufig bei Allergikern, Diabetikern, Schilddrüsenpatienten vor. Nach neuesten Forschungen handelt es sich bei kreisrundem Haarausfall aber um eine Autoimmunerkrankung. Daher sollte das Immunsystem durch Vitamin C und Vitamin D gestärkt werden.

 

 

Natürliche Tipps bei Haarausfall

  1. Vitamin und Mineralstoffmangel ausgleichen
  2. Übersäuerung des Körpers mit Hilfe von basischer Kost, Basenbädern, Basenpulver ausgleichen.
  3. Cora Corn die indische Braunhirse – Täglich 1 TL ins Müsli oder in den Smoothi mischen. Auch kann man Cora Corn in das Kuchenmehl mischen oder Bratlinge damit backen.
  4. Stress vermeiden.
  5. Im Ayurveda sollte der Kopf immer kühl sein. Zu viel Pitta kann die Haarwurzel regelrecht verbrennen. Ayurvedische Haaröle als Haarmaske verwenden.
  6. Meridianmassage am Kopf – 1000 Bürstenstriche pro Tag – Durch das Bürsten der Haare werden die auf dem Kopf verlaufenden Meridiane stimuliert und die Haardurchblutung angeregt.
  7. Täglich einige Tropfen 100% ätherisches Rosmarinöl auf die Kopfhaut tropfen und einmassieren. Dies fördert die Durchblutung und regt den Haarwachstum an. Aber Vorsicht! Ätherisches Rosmarinöl nicht bei Bluthochdruck und nicht in der Schwangerschaft anwenden.
  8. Keinen Fön verwenden, stattdessen die Haare lufttrocknen lassen.
  9. Shampoo und Conditioner sollten frei von Mineralölen, Parabenen und Silikonen sein. Diese behindern die Ausscheidungsfunktion der Haut und verkleben diese

Bockshornkleesamen verhindern Haarausfall

Bockshornklee verhindert Haarausfall und fördert das Haarwachstum. Zudem macht es das Haar glänzend und schenkt Volumen. Zahlreiche Inhaltsstoffe wie z.B. Flavonoide, Eisen, Saponine, Phytohormon Trigonellin sind dafür Verantwortlich, dass die Blutgefäße, die zu den Haarwurzeln führen, reguliert werden.

Rezept:  Haarpaste mit Bockshornkleesamen:
2EL Samen in ½ L Wasser geben und mischen. Danach 12h ruhen lassen. Abseihen.
Die Samen im Mixer zu einer homogenen Paste verrühren.

Anwendung:

  1. Paste auf die Kopfhaut auftragen und 1h einwirken lassen.
  2. Danach gut ausspülen.

Amla Maske für festes und kräftiges Haar

Die Früchte der Amla Frucht sind reich an Vitamin C, Flavonoiden und Nährstoffen. Das aus den getrockneten, gehackten Früchten gewonnene Pulver ist ein natürliches Haarpflegemittel mit feuchtigkeitsspendender, stärkender und aufbauender Wirkung. Durch Amla werden die Haare dicker, kräftiger und das grauwerden der Haare wird reduziert.

Anwendung:

  1. Das Pulver mit warmen Wasser vermischen und zu einer homogenen Paste rühren.
  2. Die Mischung ca. 1 Stunde lang ruhen lassen, und danach auf Haar und Kopfhaut auftragen.
  3. Mit einer Duschhaube oder Handtuch abdecken und ca. 30min einwirken lassen.
  4. Danach gründlich ausspülen.

Pflegende Haarölmaske

Dieses Haarölmaske unterstützt im Kampf gegen Haarausfall und pflegt die Haare auf natürliche Weise. Das Öl kann als Maske sowie auch als Haarspitzenserum angewendet werden.
Hier gehts zum Rezept:

Rizinusöl fördert einen schnellen Haarwuchs

Durch seine durchblutungshemmende, antimikrobielle und entzündungsfördernde Wirkung fördert das zähflüssige Öl einen schnellen Haarwuchs.
Zudem spendet es Feuchtigkeit und verleiht den Haaren einen schönen Glanz.
Das Öl enthält viele wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamin E, Mineralien, Enzyme und essentielle Fettsäuren.

Anwendung: Rizinusöl auf die Kopfhaut auftragen und ca. 30min einwirken lassen.

Rizinusöl

Schwarzkümmelöl verhindert Haarausfall

Es versorgt die Haarwurzel mit wertvollen Vitaminen und regt die Mikrozirkulation der Kopfhaut an. Eine vorzeitige Alterung der Haarwurzel wird durch Schwarzkümmelöl verhindert. Besonders bei genetischem Haarausfall ist dies sehr zu empfehlen. Zudem lindert es Kopfhautirritationen, beseitigt Schuppen und schenkt glänzendes und kräftiges Haar. Eine regelmäßige Haarmaske mit dem Öl ist zu empfehlen.

Schwarzkümmelöl ist für seine zahlreichen Heilkräfte bekannt und kann auch innerlich eingenommen werden.

Arganöl pflegt die Haare

Arganöl spendet dem Haar Feuchtigkeit und schützt das Haar vor Spliss und Brüchigkeit. Es kräftigt Haare und Haarwurzel und schenkt dem Haar Elastizität. Das im Öl enthaltene Vitamin E beugt Haarausfall vor und regt das Haarwachstum an. Carotinoid schützt die Haare vor UV-Strahlung.

Farfalla Pflegeöl Argan

Ätherische Öle für die Haarpflege

Rosmarin
Stimuliert das Haarwachstum und reduziert fette und schuppige Haare.
Vorsicht: Nicht bei Bluthochdruck anwenden!

Muskatellersalbei
Stärkt das Haar und fördert das Haarwachstum.

Lavendel
Fördert das Nachwachsen der Haare.

Basilikum
Regt das Haarwachstum an und wirkt gegen dünne Haare.

Thymian
Regt die Mikrozirkulation an und verringert daher Haarausfall.

Lorbeer
Entgiftet, belebt und fördert das Haarwachstum.

Brennnessel-Haarwasser selber machen

Das Brennnesselhaarwasser stärkt die Kopfhaut, reguliert den Haarboden und macht die Haare stärker und reduziert Haarausfall.. Durchblutungsfördernde Inhaltsstoffe haben eine kräftigende Wirkung auf die Haarwurzel. Die entzündungshemmenden Inhaltsstoffe bringen die Kopfhaut in ihre natürliche Balance zurück.

Zutaten:
30g Brennesselwurzel frisch
250ml 40-60% Alkohol(Korn)
3 Tropfen ätherisches Rosmarinöl (kann man auch weg lassen)

Zubereitung:

  1. Zerkleinere die Wurzel, und fülle sie in ein Glas.
  2. Übergieße sie mit Alkohol.
  3. Danach an einem dunklen Ort ziehen lassen.
  4. Nach ca. 3 Wochen abfiltern.
  5. Verdünne die Tinktur im Verhältnis 1:1 mit Wasser.

Tipp: Du kannst die Wirkung des Haarwassers verstärken indem du Klettenwurzel und Rosmarin hinzufügst. Oder einfach nur ätherisches Rosmarinöl dazu mischst. Aber Achtung Rosmarin darf man nicht bei zu hohem Blutdruck anwenden.

Anwendung:
Tropfe täglich 2-3 Tropfen der verdünnten Tinktur auf deine Kopfhaut und massiere diese anschließend kurz ein.

Du brauchst Hilfe bei Haarausfall?

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Alles Liebe Tanja Pinter Dipl. Ayurveda Praktikerin

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