Kopfläuse sind winzige, flügellose Insekten, die auf der Kopfhaut von Menschen leben und sich von Blut ernähren. Sie sind besonders häufig bei Kindern, da sie sich leicht von Kopf zu Kopf verbreiten, insbesondere in Schulen und Kindergärten.

Wie vermehren sich Kopfläuse?

Die Übertragung von Kopf zu Kopf geschieht vor allem durch direkten Kontakt, weswegen die Kopflaus in Kindergärten und auch Schulen schnell verbreitet wird.

Welche Symptome verursachen Kopfläuse?

  • Juckende Kopfhaut: Dies ist das häufigste Symptom von Kopfläusen. Das Jucken kann durch eine allergische Reaktion auf den Biss der Läuse verursacht werden.
  • Läusebisse können kleine rote Punkte oder Hautreizungen verursachen.
  • Manchmal kann man die Läuse selbst sehen oder ihre Eier (Nissen), die an den Haaren haften.

Wie behandelt man Kopfläuse?

  • Wenn du bei deinem Kind Nissen festgestellt hast, ist es wichtig, sofort mit der Kopf-Behandlung zu beginnen.
  • Nissen sind die Eier der Läuse und können schwer zu entfernen sein. Ein spezieller Kamm mit engen Zinken kann helfen, die Nissen von den Haaren zu entfernen. Wiederhole die Kämmprozedur alle paar Tage, um sicherzustellen, dass alle Nissen entfernt werden.
  • Es ist auch wichtig, alle Familienmitglieder auf Läuse zu überprüfen und, falls notwendig, zu behandeln, um eine erneute Ansteckung zu verhindern.
  • Alle Bettwäsche, Kleidung und Stofftiere, mit denen das Kind in den letzten Tagen in Kontakt war, sollten mit mind. 60 Grad gewaschen, oder in der Tiefkühltruhe für mind. 2 Tage eingefroren werden.

Kopfläuse Vorbeugen:

  • Kopfläuse sind sehr ansteckend. Um eine erneute Infektion zu verhindern, sollten Kinder angewiesen werden, keine Kopfbedeckungen, Haarbürsten oder Haarspangen mit anderen Kindern zu teilen.
  • Eltern sollten regelmäßig die Köpfe ihrer Kinder auf Anzeichen von Kopfläusen überprüfen, insbesondere wenn in der Schule oder im Kindergarten Kopfläuse auftreten.
  • Vorbeugend kann man mit einem ätherischen Öl Spray den Kopf der Kinder mehrmals täglich einsprühen.

 

Rezept: Läuse-Kopföl

Die Verwendung von Kokos- und oder Neemöl zur Behandlung von Kopfläusen ist in Indien eine beliebte alternative Methode. Diese Öle verstopfen die Tracheen (Atemwege) der Läuse welche dadurch ersticken. Sollten sich auch schon Nissen gebildet haben, verkleben diese die Haare und das Entfernen der Nissen ist sehr schwierig.
Hier ist die Verwendung der beiden Öle als Mischung sehr gut, geeignet, da diese so einfach Entfernt werden können.

Zutaten:
60ml Kokosöl
40ml Neemöl

Anwendung:

  1. Das Läuse Kopföl warm machen, damit diese flüssig wird.
  2. Danach wird das Kopföl auf das Haar aufgetragen gründlich einmassiert.
  3. Das Haar sollte dann mit einem engen Kamm ausgekämmt werden, um die toten Läuse und Nissen zu entfernen.

Tipp: Dieser Vorgang sollte mehrmals wiederholt werden, um sicherzustellen, dass alle Läuse und Nissen beseitigt sind.

 

Ätherische Öle bei Kopfläuse

Das Herstellen eines ätherischen Ölsprays zur Bekämpfung von Kopfläusen kann eine natürliche und duftende Methode sein, um Kopfläuse abzuwehren oder zu behandeln.

Zur Vorbeugung vor Kopfläusen kann man mit Neemöl und ätherischen Öle wie Lemongrass, Zitronella, Eukalyptus citriodora, Nelke, Rosengeranie, Patchouli, Zitrone, und Teebaum einen Spray machen, welche Kopfläuse vertreiben. Diese ausgewählte insektenabweisende Mischung wirkt desinfizierend und pilztötend.

Natürlich kann man auch nur 2-3 ätherische Öle verwenden, man muss also nicht alle einzelnen ätherischen Öle kaufen. Teebaumöl sollte aber auf jeden Fall dabei sein, da es insektizide Eigenschaften hat.

Zutaten:
100ml Wasser
10 ml Wodka oder 70% Isopropylalkohol (als Konservierungsmittel)
20-35 Tropfen ätherische Öle
1TL Neemöl

Zubereitung:

  1. Fülle den Alkohol in eine leere Sprühflasche.
  2. Anschließend füge die ätherischen Öle und das Neemöl hinzu.
  3. Fülle die Sprühflasche mit Wasser auf und schüttle diese gut durch.

Wiederholte Anwendungen: Es ist wichtig zu beachten, dass Läuse und Nissen sich schnell vermehren können. Daher ist es entscheidend, die Behandlung mehrmals durchzuführen, um sicherzustellen, dass keine Überlebenden übrig bleiben.

 

Tanja Pinter
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